Home Sendeanlagen Leserbriefe zum Sendemast am Alersberg

Warning: imagejpeg(/www/htdocs/w009f6e9/web/soecking2010/images/stories/thumbs/L3d3dy9odGRvY3MvdzAwOWY2ZTkvd2ViL3NvZWNraW5nMjAxMC9pbWFnZXMvc3Rvcmllcy90aGVtZW4vc2VuZGVhbmxhZ2VuL3NlbmRlYW5sYWdlLTIwMTAwMjI1LW1lcmt1ci5qcGc=.jpg): failed to open stream: Permission denied in /www/htdocs/w009f6e9/web/soecking2010/plugins/content/joomslide.php on line 367
Leserbriefe zum Sendemast am Alersberg
Geschrieben von: ane   

Zu Beginn der Stadtratssitzung am 22.2.10 hat Herr Bürgermeister Pfaffinger zum Thema "Funkmast auf dem Alersberg" ua sinngemäß folgendes erklärt:
Seit 2005 sei die Stadt auf der Suche nach geeigneten Mobilfunkstandorten wie jetzt auf dem Alersberg geplant, da sie, die Stadt, keine rechtliche Handhabe habe, Sendeanlagen auf Privatgebäuden zu verhindern, solange eine Höhe von 10 Metern nicht überschritten werde. Lediglich an Standorten in der Nähe von Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern könne sie derartige Anlagen verbieten.
Hier wischt sich der Bürger verwundert die Augen: Es bestehen also Bedenken in der Nähe der genannten Einrichtungen. Dann müssen aber doch die gleichen Bedenken hinsichtlich eines Standorts bestehen, der nur 70 Meter von den nächsten Wohnhäusern entfernt ist, zumal die dort geplanten Anlagen mit einer um 400% höheren Leistung gefahren werden. Diese simple logische Schlussfolgerung kann - denke ich - von jedem Menschen mit gesundem Menschenverstand ohne weiteres nachvollzogen werden.
Da ich davon ausgehe, dass die Mitarbeiter in der Verwaltung, der Bürgermeister und die Mitglieder des Stadtrats - zwei sind ja sogar Professoren - über einen solchen verfügen, bin ich nun doch einigermaßen zuversichtlich, dass der Beschluss des Hauptausschusses nicht nur ausgesetzt, sondern auch aufgehoben und der Forderung der Initiative Alersberg nach einem alternativen Standort in ausreichender Entfernung zur Wohnbebauung nachgekommen wird.


Zum Schluss möchte ich mich noch mit einer gut gemeinten Mahnung an unsere Stadtpolitiker wenden: Eine Politik gegen die Bürger zahlt sich auf Dauer nicht aus. Das hat eine große Volkspartei bei der letzten Landtagswahl schmerzlich erfahren müssen. Wie schwer es ist, einmal verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen,  ist derzeit zu beobachten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. K.H. Schröder

 

Leserbriefe: Starnberger Merkur vom 25. Februar 2010 (um den Artikel zu lesen, bitte auf das Bild klicken)