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Klares Votum von ca. 450 Söckinger Bürgern gegen Sendemast
Geschrieben von: ane   

Bürgerversammlung gegen BOS-Sendemast in Söcking Söckinger wollen anderen Standort für den Digitalfunk - Stadt und Innenministerium haben bisher Alternativstandorte weder ernsthaft in Betracht gezogen noch untersucht!


Die Bürgerinnen und Bürger in Söcking haben sich in der Bürgerversammlung am 21. April erneut klar gegen einen Funkmast auf dem Alersberg ausgesprochen. Trotz des Champions League Halbfinalspiels des FC Bayern München waren rund 450 Söckinger, zum Teil mit der ganzen Familie, in die Franz-Dietrich-Halle gekommen. Stadt und Innenministerium sollen nach dem Willen der Söckinger Alternativstandorte nutzen, um für Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei eine gute digitale Funkversorgung sicherzustellen.

Bereits am 12. März hatte Bürgermeister Pfaffinger 727 Unterschriften von Bürgern im Empfang genommen, die sich gegen den Standort Alersberg ausgesprochen haben, weil dieser mit nur 70 Meter Abstand viel zu nahe an den Wohnhäusern liegt.

 

Der Sprecher der „Initiative Alersberg“, Lothar Köhler, hatte darauf hingewiesen, dass das Bundesamt für Strahlenschutz erst kürzlich eine bes-
sere Erforschung der Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung auf Kinder gefordert hat. Ihr Organismus sei nach Auffassung des Bundesamts be-
sonders empfindlich, die Langzeitwirkungen der Mobilfunkstrahlung seien noch nicht ausreichend untersucht. Die Söckinger forderten, dass
man daher bei der Festlegung von Standorten für Funkmasten besonders vorsichtig vorgeht und einen möglichst großen Abstand zu den
Wohnhäusern einhält. Gerade in der Gartenstadt leben sehr viele Familien mit Kindern.

Bürgermeister Pfaffinger und verschiedene Experten erläuterten ihre Pläne für den Digitalfunk in Starnberg, konnten die Bedenken der
Söckinger aber nicht zerstreuen.

Zudem vermittelten die Fachleute nicht den Eindruck, ernsthaft alternative Standorte untersucht zu haben.


Schließlich wurde ein Antrag für eine bürgerverträgliche Standortsuche und gegen einen Funkmast auf dem Alersberg unmittelbar neben den Wohnhäusern mit überwältigender Mehrheit angenommen. Die Söckinger erwarten nun, dass Bürgermeister und Stadtrat bei ihrer neu-
en Entscheidung auf die Bürger Rücksicht nehmen und Alternativstandorte mit größerem Abstand zur Wohnbebauung suchen lassen. Bür-
germeister Pfaffinger hat dies zum Ende der Versammlung zugesagt.

Viele Söckinger haben angekündigt, auch zur entscheidenden Abstimmung im Stadtrat kommen zu wollen.